Pressemitteilung

 

02.04.2012

Fernleitungsnetzbetreiber übermitteln Entwurf des Netzentwicklungsplans Gas an BNetzA

 

  • Intensives Konsultationsverfahren
  • Workshop-Ergebnisse berücksichtigt

Die deutschen Fernleitungsnetzbetreiber (FNB) haben heute - auf Grundlage des von der Bundesnetzagentur (BNetzA) bestätigten Szenariorahmens - den Netzentwicklungsplan 2013 bis 2022 für das nationale Gas-Fernleitungsnetz (NEP Gas) veröffentlicht. Dem vorausgegangen war ein intensives Konsultationsverfahren, flankiert von einem Workshop. Hieraus resultierende Vorschläge von Marktpartnern fanden teilweise direkten Eingang in die Entwurfsfassung des NEP Gas. Dazu gehört eine Übersicht aller identifizierten Ausbauprojekte, welche die mittelfristige potenzielle Weiterentwicklung des deutschen Gasnetzes skizziert. Der Netzentwicklungsplan Gas sowie die Stellungnahmen der Marktpartner zur Entwurfsfassung sind jetzt auf der Webseite www.netzentwicklungsplan-gas.de abrufbar.

Im Netzentwicklungsplan werden die Gasflüsse im deutschen Gasnetz für die nächsten zehn Jahre modelliert, um den Ausbau bzw. potenzielle Investitionen in die deutschen Fernleitungsnetze zu ermitteln. Grundlage dieser Modellierung ist der Szenariorahmen, welcher durch die Prognos AG im Auftrag der FNB erarbeitet, daraufhin in einem öffentlichen Konsultationsverfahren mit Marktteilnehmern überarbeitet und anschließend angepasst wurde. Anfang Februar hat die BNetzA den Szenariorahmen in dieser Form bestätigt. Der im Anschluss veröffentlichte Entwurf zum Netzentwicklungsplan Gas war ebenfalls Gegenstand des öffentlichen Konsultationsverfahrens.

Hintergrund

Die deutschen Fernleitungsnetzbetreiber leisten mit ihrer bedarfsgerecht ausgebauten und hoch verfügbaren Erdgasinfrastruktur einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit der Energieversorgung. Darüber hinaus hat diese Infrastruktur das Potenzial, über Umwandlungsprozesse als Speicher für regenerativ erzeugten Strom zu dienen. Es kann so eine wesentliche Funktion beim anstehenden Umbau der Energieversorgung und bei der effizienten Nutzung der Energieinfrastruktur übernehmen.

 

Pressekontakt:

Markus Wild | Telefon: +49 30 300 199 1116 | Email: info@netzentwicklungsplan-gas.de

 

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