Pressemitteilung

 

01.10.2015

 

Kosten der Biogaseinspeisung für 2016 sinken

  • Bundesweit einheitlicher Biogaswälzungsbetrag für 2016 beträgt 0,59458 Euro pro Kilowattstunde pro Stunde pro Jahr
  • Kostenverteilung auf die Entgelte aller deutschen Fernleitungsnetzbetreiber

Berlin, 1. Oktober 2015. Die Betreiber der beiden deutschen Marktgebiete NCG und GASPOOL haben den für 2016 geltenden Biogaswälzungsbetrag ermittelt: Dieser beläuft sich auf rund 0,59458 Euro pro Kilowattstunde pro Stunde pro Jahr (€/kWh/h/a). Die Kosten für Netzanschluss und Einspeisung von Biogas werden auf die Netzentgelte der Fernleitungsnetzbetreiber in Deutschland gleichermaßen verteilt.


Damit sinkt der Wälzungsbetrag erstmals seit seiner bundesweiten Einführung und liegt um rund 1,2 Prozent unter dem Vorjahreswert (2015: 0,60194 €/kWh/h/a). „Nach den Änderungen für die Einspeisung von Biogas im novellierten Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) 2014 ist bei den Fernleitungsnetzbetreibern ein Rückgang von Anschlussbegehren für neue Biogaseinspeisungen festzustellen. Der stagnierende Wälzungsbetrag spiegelt diese Entwicklung wider“, sagt Inga Posch, Geschäftsführerin der Vereinigung der Fernleitungsnetzbetreiber Gas e.V.

Hintergrund:
Mit der novellierten Gasnetzentgeltverordnung werden diese Kosten der beiden Marktgebiete NCG und GASPOOL seit 2014 bundesweit einheitlich umgelegt. Der entsprechende Biogaskosten-Wälzungsbetrag wird zusätzlich zu den Netzentgelten an den Ausspeisepunkten zu direkt angeschlossenen Letztverbrauchern sowie nachgelagerten Netzbetreibern erhoben. Ausspeisepunkte zu Speichern, Grenzübergangs- und Marktgebietsübergangspunkten werden nicht belastet.

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Die Vereinigung der Fernleitungsnetzbetreiber Gas e.V. (FNB Gas) ist der Zusammenschluss der deutschen Fernleitungsnetzbetreiber, also der großen überregionalen und grenzüberschreitenden Gastransportunternehmen. Die Vereinigung hat sich Ende 2012 gegründet und betreibt seit April 2013 eine Geschäftsstelle in Berlin. Ein inhaltlicher Schwerpunkt der Vereinigung ist der Netzentwicklungsplan Gas, der seit 2012 durch die Fernleitungsnetzbetreiber erstellt wird. Zudem vertritt die Vereinigung ihre Mitglieder auch als Ansprechpartner gegenüber Politik, Medien und Öffentlichkeit.

 

Pressekontakt:

Jeremias Pressl
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