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#Power to Gas

Die Power-to-Gas-Technologie ermöglicht es, Wasser durch Elektrolyse in Wasserstoff bzw. Methan umzuwandeln und in bestehende Gasinfrastrukturen zu speichern und zu transportieren. So kann überschüssiger Erneuerbarer Strom, der etwa an besonders windigen Tagen produziert wird, auch längerfristig gespeichert werden.

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09.10.2017 Studie

Studie belegt deutliche Kosteneinsparung für die Energiewende durch Nutzung der Gasinfrastruktur

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03.08.2017 Position

CO2-Emissionen schneller reduzieren: Gasbranche stellt konkrete Schritte vor

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Zum Thema Power to Gas

Bei Power-to-Gas wird über chemische Prozesse mithilfe von Strom aus Wasserstoff erzeugt. Dieser kann teils direkt ins Gasnetz eingespeist oder vorher durch Methanisierung zu synthetischem Gas umgewandelt werden. Geschieht dieser Prozess unter Einsatz von erneuerbaren Energien, entsteht erneuerbares Gas, das in verschiedenen Sektoren genutzt werden kann. Insofern wird die Power-to-Gas-Technologie ein wesentlicher infrastruktureller Bestandteil des zukünftigen Energiesystems sein. 


Ab etwa 2035 werden PtG-Anlagen in signifikanter Größenordnung benötigt. Bislang existieren allerdings überwiegend kleine Pilotanlagen (bis 10 MW). Verschiedene größere Projekte (z.B. Highbridge und Element One) mit jeweils 100 MW-Anlagen sind noch in Planung. Mit der Entwicklung und dem Bau von PtG-Anlagen im Industriemaßstab sollte jedoch unverzüglich begonnen werden. Die Fernleitungsnetzbetreiber (FNB) bieten an, die Errichtung und den Betrieb von PtG-Anlagen im regulierten Geschäft zu übernehmen, um die Technologie und ihre Skalierung zeitnah auf das notwendige Niveau zu heben. In diesem Fall würden die FNB dem Markt eine Konvertierungsdienstleistung für erneuerbaren Strom zur Verfügung stellen. Der Eigentümer der Kilowattstunde Strom würde auch der Eigentümer der Kilowattstunde Gas werden – abzüglich der Umwandlungsverluste. Der frühzeitige Ausbau von PtG-Anlagen würde durch die Einführung einer Zielgröße für den Anteil erneuerbarer und dekarbonisierter Gase am Gasverbrauch befördert. Die FNB empfehlen daher die zeitnahe Einführung einer „Grüngas-Quote“

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