Menue_phone

Unterirdische Gasspeicher für verlässliche Absicherung

Erdgas kann unter der Erde in Kavernen- oder Porenspeichern zwischengelagert und bei Bedarf dem Netz zugeführt werden. Damit tragen Speicherbetreiber ebenso wie die Gasnetzbetreiber zur Versorgungssicherheit und Netzstabilität bei.

Bevor Erdgas zu den Verbrauchern gelangt, kann es auch in meist unterirdischen Gasspeichern eingespeichert werden. Die Speicherung von Erdgas erfolgt vorrangig im Sommer, wenn der Gasverbrauch aufgrund wärmerer Witterungsverhältnisse in Deutschland gering ist. Auf diese Weise kann sichergestellt werden, dass es auch bei unerwartet langen und kalten Wintern oder anderen unvorhersehbaren Ereignissen nicht zu Versorgungsengpässen kommt. Händler nutzen die Speicher aber auch zur Absicherung von Handelsgeschäften und zur Arbitrage.

Gasspeicher in Deutschland

Mit aktuell 25 Speicherbetreibern und 47 Gasspeichern reiht sich Deutschland hinter den USA, Russland und der Ukraine in die Liste der großen Speichernationen ein. Rund 24 Milliarden Kubikmeter Gas können die Speicherbetreiber auf diese Weise lagern, das entspricht einer Speicherkapazität von etwa 234 TWh. Möglich ist die Lagerung von Gas in unterirdischen Hohlräumen aufgrund günstiger geologischer Gegebenheiten in unterschiedlichen Speichergesteinen. Zum einen lagern Speicherbetreiber Gas in künstlichen Hohlräumen von Salzstöcken ein, den sogenannten Kavernenspeichern. Zum anderen kann Gas in Porenspeichern gelagert werden. Dabei werden etwa ehemalige Gas- und Öllagerstätten als natürlich vorkommende Speicherstellen genutzt. Neben den Lagerungsmöglichkeiten unter Tage bestehen auch kleinere oberirdische Anlagen. 

Diese Website verwendet Cookies, um Ihr Benutzererlebnis zu verbessern. Mehr erfahren

Ok, Verstanden